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"Junge Athleten" im Fokus des 6. Salzburger Sport-Physiotherapie Symposiums

Neueste Forschungsergebnisse lieferten vom 10. bis 12. Mai renommierte Sportwissenschaftler und Experten aus der Praxis beim ausgebuchten Sport-Physiotherapie Symposium an der Universität Salzburg. 300 Teilnehmer konnten sich über die Entwicklung junger Spitzensportler, Verletzungsverhütung und effektive Rehabilitation informieren. Das nächste Symposium ist für 2021 geplant.
 

Als Kooperation von Universität Salzburg, spt-education und Physio Austria ging das Salzburger Sport-Physiotherapie Symposium am Wochenende bereits zum sechsten Mal über die Bühne. Die Naturwissenschaftliche Fakultät war Treffpunkt von Vortragenden aus Australien, Schweden, Großbritannien, der Schweiz, Deutschland und Österreich. Im Zentrum standen "junge Athleten", deren Talentförderung, Verletzungsverhütung und Rehabilitation.
 

Das Fachpublikum tauschte sich intensiv mit den Wissenschaftlern über den Stand der Forschung im Umgang mit Nachwuchssportlern aus. Am Sonntag konnten die Erkenntnisse in Workshops auch gleich praktisch umgesetzt werden, resümiert Erich Müller vom Interfakultären Fachbereich Sport- und Bewegungswissenschaft. Mit 300 Teilnehmern, überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, war das Symposium wieder restlos ausgebucht.
 

Breites Themenspektrum
Während der ersten beiden Tage standen im Audi Max Vorträge am Programm: Ansgar Thiel von der Universität Tübingen beschrieb, wie junge Sportler gesund an ihre Leistungsgrenze herangeführt werden können. Phil Glasgow, Chef-Physiotherapeut des irischen Rugby-Verbandes, lieferte Erkenntnisse zur optimalen Trainingsbelastung. Über den Aufbau von Kraft und Muskulatur referierten Urs Granacher (Universität Potsdam) und Silvio Lorenzetti (Swiss Federal Institute of Sport). Evert Verhagen (Vrije Universiteit Amsterdam) zeigte auf, wie viele Verletzungen es im jungen Sportalter schon gibt, Christian Raschner und Lisa Steidl-Müller (beide Olympiazentrum Innsbruck) beschäftigten sich in ihren Vorträgen mit der Verletzungsverhütung. Teilaspekte wie Koordinationstraining oder Schlafquantität im Sinne der Regeneration zeigen sich hier als bedeutungsvoll.
 

In den Focus-Sessions ging es unter anderem um praktikable Programme zur Verletzungsverhütung. Über ihre Erfahrungen im Fußball respektive beim Skisport berichteten unter anderen James O'Brien vom FC Red Bull Salzburg und Josef Kröll von der Uni Salzburg.

 


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